Donnerstag, 28. Juni 2012

Kleiner Tipp: 


Einfach dem Arzt erzählen, dass man Teilchenphysikerin ist und schwarze Löcher am CERN erzeugt oder wahlweise Astrophysikerin ist und Herrn Lesch persönlich kennt.

Dann staunend voller Bewunderung seinen ganz eigenen Theorien lauschen (könnte etwas Geduld erfordern sofern diese Ausschweifungen über Transzendenz enthalten).

Nicht ausflippen bei detailreicher Schilderung von Strings, welche vom Flugzeugfenster aus beobachtet wurden und die Stringtheorie bestätigen.

Und SCHON genießt man sämtliche Privilegien eines Privatpatienten!

Dazu was mit Ärzten und einer Frage an die Astrophysiker:


Dienstag, 26. Juni 2012

To do Liste meines Kollegen bevor er morgens im Büro anfangen kann zu arbeiten:
  • Blog-Statistik checken und sich Gedanken darüber machen wer Windows NT 6.1 mit Google Chrome in Indien benutzt.
  • Käfer geräuschvoll aus dem Fenster pusten(!) ohne weitere Hilfsmittel zu verwenden
  • Sneakers gegen Birkenstocks tauschen
  • Die Tastatur ausgiebig mit eigens mitgebrachten feuchten Hygienetüchern reinigen
  • Seit dem letzten Abend neu im Internet veröffentlichte Comics lesen und sehr laut darüber lachen
  • Das mitgebrachte, immer gleiche riesige Salami-Trio aus der Cafeteria zum Frühstück verspeisen
  • Hände waschen in der Kaffeeküche
  • Die Höhe der Baeume auf einem Linzer Hügel abschätzen
  • Qualifikationsgruppen der WM 2014 checken
  • Uhren auf dem Dach des Instituts fotografieren
  • Blog-Statistik checken und sich Gedanken darüber machen wer der tägliche Nutzer mit Google Chrome auf Linux ist ...


Dienstag, 12. Juni 2012

Supermassive Blackhole

Burkert A., Schartmann M., Alig C., Gillessen S., Genzel R., Fritz T., Eisenhauer F., 2012, preprint (arXiv:1201.1414v1)
Hier sehen wir eine Gaswolke in den fruehen Phasen ihrer Entwicklung im Jahr 1995 lange Zeit bevor sie sich auf ihren spektakulaeren Weg zum "Supermassive Blackhole" macht.



Nicht nachdenken, besser Muse hoeren.

Sonntag, 3. Juni 2012

Titty-Bar und Kuckuckwer?

Und ich dachte immer es liegt an irgendwelchen falschen Synapsenverkettungen in meinem Hirn, dass ich in der Vorlesung beim Wort t-t-bar (englisch ausgesprochen) immer an was anderes denken musste. Am LHC werden in Proton-Proton-Kollisionen t-t-bar-Paare erzeugt, also eine bestimmte Sorte Quarks, nämlich das Top-Quark und das Anti-Top. Das sieht dann ungefähr so aus:
ATLAS Experiment © 2012 CERN

Jedenfalls kam dann heute - Jahre später - endlich die Erleichterung in Form dieses Artikels!

http://www.vice.com/de/read/nsfw-wie-ich-fuenf-prostituierte-in-osteuropa-kaufte-ohne-es-zu-merken/?utm_source=vicefb


Es gibt tatsächlich Titty-Bars. Puh!

Die Teilchenbenennung war auch so eine Glanzstunde der Physiker. Auch der q-q-quer Zerfall riss mich regelmäßig aus meinem Vorlesungsschlaf. Kuckuckwer geht in die Titty-Bar?

Brian Sanhajis Vorstellungen vom Higgs würden mich auch mal interessieren… Die sich zierende Drama-Queen, berstende Spannung bei der Suche und am Schluss ein abruptes Ende. Higgs gefunden?