In tiefe Verwirrung stürzte mich die Sperrung der "Route Fermi", die mich normalerweise direkt auf die "Route Einstein" und somit zu meinem Büro bringt. Ich sah mich gezwungen, die "Route Planck" auszuprobieren, nur um festzustellen, dass sie leider in einem Kreis endet, weshalb niemand auf die Idee kam, ein Sackgassenschild aufzustellen.
Grund der Sperrung: diese Menschen in Weiß, die tatsächlich Schutzanzüge tragen, während sie Teile des ehemaligen Gebäudes Nummer 280 entfernen und in ein hermetisch abgedichtetes Zelt tragen (um sie irgendwie zu reinigen? Man sieht nicht, was in dem Zelt vor sich geht). Da kann man nur hoffen, dass die Schutzanüge und Gasmasken nur vor "asbeste" und nicht vor Schlimmerem schützen sollen - in einem Kernforschungszentrum kann man nie wissen... Auf dem 'cern document server' ist jedenfalls nur die Sprache von 'renovation work [...] carried out on electrical equipment'.
Endlich an meinem Büro angekommen (nachdem letztlich die Straße zu Ehren von Rutherford zielführend war), machte mich dieses Schild auf dem Rasen stutzig:
Seriously? Keine 200m entfernt von der giftigen Baustelle will man ein botanisches Schutzgebiet für Orchideen durchsetzen? Wir werden sehen, was auf dieser Wiese so für Mutationen entstehen, wenn die Temperaturen sommerlicher werden.
À bientôt
et grosses bises!


Orchideen und Radioaktivität haben eine goße gemeinsame Geschichte! Siehe die Orchideeninsel die als Endlager dient
AntwortenLöschenoder die Orchideenzüchtung mittels Radioaktivität oder das
KKW Fessenheim das Orchideen schützt
Also immer Higgs voran! Und bring dann welche mit von den nachtleuchtenden Viechern!